Warum ist ‘s so schwer

Warum ist ‘s so schwer, etwas zu finden das man machen möchte. Alles in die Überlegung mit einzubeziehen. Auch Dinge, die man, vielleicht aus Rücksicht auf andere, schon einmal für sich ausgeschlossen hat. Vollkommen frei, Ergebnis offen, wie man so sagt, darüber nachdenken, was. Ich werde es tun. Es wird dann kein anderes Leben sein, nur eines, das an einem anderen Ort weiter gelebt wird. Gut, es gibt Einschränkungen durch meine Einschränkungen. Einen Marathon zu laufen, angedacht, jedoch nie ernsthaft in Erwägung gezogen, wird nicht mehr möglich sein. Und. Spazieren gehen ist meist Schmerzarm bis frei. Also längere Wege wandern, pilgern gar? Wenn ich das tue und Übernachtungen einplane, schließt das den Wunsch einen Hund zu halten aus, und, wäre dann die Überlegung in einem Tierheim Aufgaben zu übernehmen nicht hinfällig? Sieht so mein rücksichtsloses Nachdenken aus? Wir reden, wenn wir reden, von dort und hier. Dort wird Anfang nächsten Jahres sein. Es wird im Blog ruhig werden Ende Januar bis in den Februar hinein. Werdet Ihr dann, wieder, noch da sein? Ich schweife ab. Während ich dies schreibe, höre ich Musik. Chansons. „Barbara“ , „Alexandre Tharaud“. Ich verstehe kein Wort, doch ich mag es sehr. Wäre es nicht schön, die Worte greifen zu können? Dort bietet die VHSKurse an, Französisch 1. Aber. Und. Fahrrad fahren geht nicht mehr so schnell, dafür weniger aggressiv als früher. Ausdauernd, langsam, müsste machbar sein. Und der Hund? Oder doch zu Fuß. Durch Frankreich? Pilgern wäre Spanien, also auch Spanisch 1, damit mir unterwegs nicht alles so vorkommt? Oder. Reiten lernen, ein Pferd kennen, mögen lernen, weil, Du weißt schon. Dort dann 63, wird dann Zeit, langsam. Denke ich. Denke nach, denke nach, denke nach, denke nach, denke nach…

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8 Antworten auf „Warum ist ‘s so schwer“

  1. Danke für diesen Text!
    Er lässt mich lächeln – und das am frühen Morgen – und ich freue mich über diesen ungewöhnlichen Fund, der das erste Geschenk des Tages an mich zu sein scheint.

  2. … manchmal hilft es im kleinen anzufangen. zb vielleicht erstmal eine kleinere wanderung (anstatt direkt einen langen pilgerweg auf sich zu nehmen?) oder so. fein geschrieben. nachdenklich. was ist noch möglich, subjektiv und auch von außen gesehen, corona schränkt gerade auch ein wenig ein. und doch – es gibt so viele möglichkeiten! herzliche grüße von diana

  3. Das ist wirklich schwer! Mittlerweile weiß ich für mich selbst, dass es im Grunde völlig egal ist, womit man anfängt, Es kommt darauf an, DASS man etwas tut. Dies Tun bringt uns auf eine Stufe, die die Aussicht verbessert, da wir merken, was dies Tun in uns bewirkt und dann steht es uns frei, neu zu entscheiden. Nirgendwo steht geschrieben, dass wir uns für alle Zeiten in eine Richtung bewegen müssen, Schmetterlinge tun das auch nicht 🙂 Lieben Gruß, Christine

  4. Veränderungen stehen an, wie schön Wolfgang. Setze sie um, ganz frei.
    Noch hast du Zeit dafür. Irgendwann ist es zu spät. Und dann kämen die Gedanken „ach hätte ich nur…“
    Ich wünsche dir viel Freude und Mut fürs Neue.
    LG, Nati

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