Regen[02]

Wind kommt auf,
die Wolken üben
in der Höh‘ den
Schulterschluss.

Beschirmter Bub,
um Pfütze kreisend,
wartet auf den
Regenguss.

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Herbstfeucht[01]

Fast lautlos
geht es heut‘ dahin,
dem neblig‘ Laub steht nicht der Sinn,

die Still‘ zu stör’n die mir vergönnt.
Vielleicht würd’s rascheln,
wenn es könnt‘.

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Regen[01]

Kopfsteinpflaster liegt im Glanz,
pfützübersät,
der Regen kann ’s

leuchten lassen, gar hell erstrahlen –
wär ’s wie wir,
würd ’s damit prahlen.

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Ein kleiner Tropf‘

Ein kleiner Tropf‘ wär‘ ich jetzt gern,
ein Tropf‘ als Teil des Regens.
Ich wär‘ in nah, und auch in fern,
der Retter manchen Lebens.

Ins Feuer würd‘ ich stürzen mich,
ich wäre Floras Held.
Ach könnt‘ ich’s doch nur sein für dich,
in deiner Menschenwelt.

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