Wir wissen heut‘ von Dichtern,
die dereinst hier gelebt.
Ich würd‘ gern einen fragen,
ob Zweifel er gehegt.
War ’s so, wie heut‘, dass Gestriges
alsbald „Zur Lebezeit“ weiterlesen

Lyrik, Prosa, Fotografie, poetisches in Wort und Bild
Wir wissen heut‘ von Dichtern,
die dereinst hier gelebt.
Ich würd‘ gern einen fragen,
ob Zweifel er gehegt.
War ’s so, wie heut‘, dass Gestriges
alsbald „Zur Lebezeit“ weiterlesen
Gehe Wege zwischen Weiden,
liegen ruhig, bar jeden Rinds.
Zarte Nebel die sie kleiden.
Sinds Herbstes Boten?
Oh ja, sie sinds.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Krumme Lanke,
gedauert hat’s lang.
mir war wohl bewusst,
dein Name hat Klang.
Doch, dass du ein See
solltest sein, „Krumme Lanke“ weiterlesen
Das Abkühlen der Wangen,
die Hand noch am Saum,
eines wärmenden bangen,
gerade fliehenden Traums.
Noch einmal gehalten,
damals geahnt du wirst geh’n.
Hab Dank für heut‘ Nacht,
für ein letztes dich seh’n.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Die Felder umrundet,
Gedanken im Tag.
Lösen sich in den Abend,
wie sehr ich es mag,
wenn der Herbst geleitet,
den September hinaus.
Ich halte kurz inne,
Du schickst Worte voraus.
© Copyright Text Wolfgang Weiland