Muss hüten

Muss hüten mein Sehnen,
nur teilen mit mir,
’s wird missverstanden,
schließ‘ leise die Tür.

Flüster ’s heraus,
aus voller Kehl‘.
Kann mir nicht sagen,
wie sehr ich mir fehl‘.

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Die Geliebte

Zu gehen durchs Dorf,
mit Ihm, blieb ein Traum.
“Muss bald wieder fort”,
zu ertragen war ‘s kaum.

Ihr Glück wollt‘ sie zeigen,
nun steht Sie im Flur.
Der Spiegel beschlagen,
„ich möchte doch nur,

an verbleibenden Tagen,
geliebt sein, begehrt.“
Lass Freunde uns bleiben,
Sie hat ’s Ihm verwehrt.

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Hoffnungsverse

Meinem Sehnen, Deinen Namen,
zu erreichen, dass es bleibt,
es an bleibend Lebenstagen,
Hoffnungsverse für uns
schreibt.

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Bleibst mir

Verblassende Stimme,
bleibst mir Schwarzweiß.
Lebst in meinen Bildern,
glückstränenleis.

Seh‘ jede Nuance,
den Schatten, das Licht.
Graustufenschön,
ein Herz, das zerbricht.

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Kreisläufer

Gib mir Dein Sehnen,
meins g’rad‘ genug,
lässt sich nichts nehmen,
ist ’s doch Lug und Trug.

Verschleiert, unkenntlich,
fängt nichts mit sich an.
Kreisläufer am Fenster,
ein Neues, und dann?

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Als irgendwann

Näher,
als irgendwann.

Weiter,
so weit ich kann.

Lauf wieder weg,
bleibst nur ein Bild,

ein Sehnen, das
wohl nie gestillt.

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Sehn…sucht……….

Setz dich her,
zuletzt gesprochen,
weiß nicht mehr.

Setz dich her,
wann zerbrochen,
weiß nicht mehr.

Setz dich her,
viele Wochen,
fehlst so sehr.

 

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Halbes Herz

Staffelei auf Bodendielen.
Polaroid, ein halbes Herz.
Tage, die sich farblos fühlen,
hinter Lidern, Sehnsuchtsschmerz.

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Kleine Sehnsucht

Kleine Sehnsucht,
einst großes Fehlen.
Nur einmal versucht,
davon sich zu stehlen.

Wurd‘ fest gehalten,
blieb, wuchs und gedieh.
Jetzt, da sie groß ist,
besiegst du sie nie.

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Sehnsucht

Weißt einen Namen,
doch kennst sie nicht.
Gesäter Samen,
hat kein Gesicht.

Wächst ewig während,
gedeiht und verdirbt.
Reste auskehrend,
sie vor dir stirbt.

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