Du weinst

Ahne, Du weinst jetzt.
Bin nicht bei Dir.
Deine Tränen zu trocknen,
was gäb‘ ich dafür.

Ist einfach zu sagen,
ich weiß um Dein Leid.
Die Wunde zur Narbe,
nichts heilt die Zeit.

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Der Tränenbewahrer

Zuviel der Tränen,
grundlos geweint.
Sollt‘ nicht vergeblich sein,

ist doch ihr Freund.
Möcht‘ sie bewahren,
füllt den Krug bis zum Rand.

Gibt, wenn Deine versiegen,
ohne Taler und Pfand.

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Das Rennrad

Ein alter Herr,
das Rennrad, weiß,
ist auf dem Weg
mit ihm, zum Greis.

Noch gestern fuhr
er mit ihm aus.
Ich seh‘ die Trauer,
Geleit nach Haus‘.

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