Der Graue

Es dämmerte schon, ich war unterwegs
zu mir, wie so oft mit den Jahren.
Da sah ich ihn schemend am Feldesrand
stehen, wir witterten beide Gefahren.

Ich blieb wo ich war, er schaute
herüber mit bernsteinfunkelndem Blick.
Dann duldete er, „Der Graue“ weiterlesen

Ein Milan

Ein Milan, sein Tal,
und dann ein Gefährte.
War erfreut, als ich
hiesige Gegend
durchquerte.

Möchte sein mit den
Wilden, mit Luchs,
Wolf und Greif.
Ein Traum,
den zu träumen,
mir Wehmut
vertreibt.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

Im Winter dann

Im Winter dann
werd‘ ich Dich sehen.
Dein Pelz wird hell sein,
bald wie der Schnee.

Durch Deine Wälder
dann, mit Dir streifen.
Wir werden eins sein,
vorbei mein Weh.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

Tags im Wald

Wär‘ mir lieb, den Wolf begleiten,
wenn er tags durch Wälder streift.
Mit ihm seiner Wege schreiten,
ob als Freund er mich begreift?

© Copyright Text Wolfgang Weiland