Das Abkühlen der Wangen

Das Abkühlen der Wangen,
die Hand noch am Saum,
eines wärmenden bangen,
gerade fliehenden Traums.

Noch einmal gehalten,
damals geahnt du wirst geh’n.
Hab Dank für heut‘ Nacht,
für ein letztes dich seh’n.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

Regengeruch

Regengeruch mit heimgebracht,
war noch an Schuhen.

Und dann in die Nacht,
Wieder gehalten,
so kalt,
deine Hand.
Wieder geträumt mich
fast um den Verstand.

Und heut‘ in den Tag,
nur ein Warten, bis dann,
ich werd‘ wieder getragen,
wie die Nacht nur es kann.

© Copyright Text Wolfgang Weiland