Würzig weht ’s aus feuchten Wiesen,
tosend ziehst voraus ins Land.
Sommerregen sei gepriesen,
dafür, dass zu mir ich fand.
© Copyright Text Wolfgang Weiland

Lyrik, Prosa, Fotografie, poetisches in Wort und Bild
Würzig weht ’s aus feuchten Wiesen,
tosend ziehst voraus ins Land.
Sommerregen sei gepriesen,
dafür, dass zu mir ich fand.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Spürtest du Nähe,
in der vergangenen Nacht.
Es regnete junge Hunde,
ich ging, einen aufzunehmen,
den der Wind in meine Arme trug,
ihn zu verwahren für dich,
für ein spätes Leben, doch
was weiß ich schon von
der Anderen Not.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Von hier aus sieht man die Abbruchkante des alten, stillen Steinbruchs visavis. Die, inzwischen wieder grünen, Äste und Zweige „20_05_2026“ weiterlesen
Nochmal durchs hint’re Törchen treten,
so kams mir als ich heute las.
Zuvor den Weg zwischen den Beeten,
auf das Trottoir der Kaiserstraß‘.
Das Haus in dem ich einst geboren,
entfernt noch in Familienhand.
Ich könnte, doch, für mich verloren,
ein Leben her, was uns verband.
Ein Eintrag nur in den Papieren,
mir fremde Worte von weit her.
Und dann ein Buch, am Gestern rührend,
kommen, gehen, nichts bleibt schwer.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
wer mag, eine weitere Erinnerung :
Sonnig sitzend, leichte Brise,
Milan kreist vom Blau ins Weiß.
Gedankenschweif entlang der Wiese,
unser Lied kommt mir ganz leis‘.
Mir genug sein war mein Streben,
Monde erst, jetzt ein Jahrzehnt.
Dir genug sein konnt’s nicht geben,
meiner Seel‘, wie sehr ersehnt.
© Copyright Text Wolfgang Weiland