Hell dort

Hell, dort hinten,
kann Wärme spüren.
Sind keineswegs nur
verschloss’ne Türen.

Ein Wiedersehen,
ob hier, ob da,
ein Zuunsgehen,
greifbar nah.

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Eric 75

Sein Spiel mit und
gleichsam auf den Saiten.
Seine Füße die keinen
Stillstand erlauben.

Sein Torso spannt einen
Bogen, derart, dass man
sich ob seines Alters
langsam sorgen müsste.

Seine kehlige, manchmal
gepresste Stimme,
unvergleichlich.
Clapton is God.

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Kurzgedacht[06]

Bei Gefühllosen gibt es kein
‚Leider nicht gewonnen‘.
Man bekommt Freude, Traurigkeit,
Wut, Angst manchmal Scham.
Doch welches ist der Hauptgewinn?

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Als irgendwann

Näher,
als irgendwann.

Weiter,
so weit ich kann.

Lauf wieder weg,
bleibst nur ein Bild,

ein Sehnen, das
wohl nie gestillt.

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Der Geck

Manchmal man sieht
den eitlen Geck.
Kinder queren,
spotten keck.


Selbst kalter Wind
und Hand, die klamm,
kein Hinderungsgrund,
Gesäßtaschenkamm.  

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Gefunden

Nicht einsam,
im letzten Moment
der Tage.

Eine Mail,
WhatsApp, vielleicht
eine Frage,

die macht mich
fühlen wie mit Dir
verbunden.

Nicht verdient,
hab‘ Dich dennoch
gefunden.

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kurzgedacht[01]

So es dem
Anderen nicht
gelingt seine Zunge –

muss selbst man
wohl sein Ohr
im Zaume halten
um keinen Schaden
zu nehmen.

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Tanka[06]

Meint Politik auch,
sich jetzt noch Zeit zu nehmen,
zu hinterfragen,
welche Aussage einem
selbst von Nutzen sein könnte?

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Hallo Tag

Hallo Tag,
was für mich dabei.

Das mir hilft

Dich rumzukriegen.

Was zu bewirken,
vielleicht
sogar
für Andere.

Was zu tun,
das in Erinnerung bleibt.
Vielleicht sogar mir.

Was zu tun,
das über Dich hinauswächst.

Was zu tun,
das nach Vielen
die nach Dir kommen,
noch da ist.

Die Welt
zu verändern –
auch wenn’s nur meine ist.

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Tanka[05]

Primatenzentrum.
Vielfach zugefügtes Leid,
in Kauf genommen.
Den Kelch Niederen gereicht.
Warum höre ich euch nicht.

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in mir

Wie kann ich zeigen,
was in mir ist ?

Wie soll ich sagen,
was du mir bist ?

Wann darf ich ’s wagen,
nach welcher Frist ?

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Frühling[02]

Die Teiche sind gefüllt beinah,
hört, was ich beim Flanieren sah,
etwas, dass mich fröhlich stimmte,
des langen Winters letzte Finte.

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Ewiges Leben

Ewiges Leben,
würde es geben.

Sagten sie Dir,
schlossen die Tür.

Dann im Geheimen,
mit sich im Reinen,

um ’s Leben geschehen,
man sagt doch –
Vergehen.

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Dein Lächeln

Ich sah in dieses Lächeln,
du warst so voller Licht.
Ich sah vor lauter Lächeln,
nur schemend dein Gesicht.

Das ist, was mir geblieben,
wenn ich jetzt schau zurück.
Ich nehm’s mir mit nach drüben,
als SehnsuchtsAugenblick.

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Alle Zeit der Welt

Sie werden Plastik reduzieren.
Sie werden Glyphosat verbieten.
Sie werden aus der Braunkohle aussteigen.
Sie werden irgendwelche Klimaschutzziele erreichen.
Sie nehmen sich alle Zeit der Welt…

…bis die Welt keine mehr hat.

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Fernes Land

Fernes Land,
darf von Dir lesen,
Dich gar durchstreifen,
beinah Dein Sohn.

Noch nachts im Traume,
wie da gewesen.
Dich zu bereisen?
Kenn‘ Dich doch schon.

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