An der See

An der See kann ich mir sein,
was immer mein Begehr.
Die Weite tobt sich für mich aus,
dein Fehlen nicht so schwer.

Geh‘ summend, sinnend für mich hin,
mir wird das Herze leicht.
Schreib‘ in Gedanken einen Vers,
der morgen dich erreicht.

Nach Hause kommen würde sein,
wo Flut die Ebbe bricht.
Dort leb‘ ich auf und atme ein,
der letzten Tage Licht.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

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