durch Stille

Träumte, wir gingen
durch Stille.
Unsere Schritte waren
sich genug.

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Nur 2, 3 Worte, von jemandem, der liest,
tragen 100 Worte, zu jemandem, der schreibt…

Und abends

Und abends, wir,
vor einer Gartenlaube,
suchten Lieder,
hinter Fink und Meis‘ Gesang.

Ach wärs, dass
doch die Zeit mir raube,
Dein Lachen,
wie es im Ohr mir klang.

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ps:

Nur 2, 3 Worte, von jemandem, der liest,
tragen 100 Worte, zu jemandem, der schreibt…

eine flüchtige

Kennst mich nicht.
Sind uns nur zufällig.
Eine flüchtige.

Und doch.

Dein Blick trifft, dringt ein,
macht sich in meiner Seele breit.

Mein Herz schmeckt Minderwert,
implodiert auf Wunden.

Immer und immer,
immer wieder.

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Meine Schöne

So geh‘ ich die Stunden und Tage,
auf Wegen, die neu mir und fremd.
Es hilft mir, dass ich es ertrage,
von Dir, meine Schöne, getrennt.

Muss geh’n, ohne Ziel, aus der Heimat,
muss geh’n, Schritt um Schritt,
für mich hin.

Zu befreien die Seele von Unrat,
bis zum Ende nur ich
dann noch bin.

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Vor Panoramafenstern

Allein, vor Panoramafenstern,
bodentief, liege ich wach.
Ich denk‘ an Dich, an
jenes gestern, und weiß
sehr wohl, trägst es mir nach.

Nicht, dass ich da war, dass
ich hörte, wohl, dass ich
blieb, auch nach dem Schmerz.
Ich bin, das ist ’s,
was es mich lehrte,

ein simpler Beimensch, ein
schlichtes Herz.

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Jesus liebt Dich

Suche Liebe,
hab kein Empfinden.
Suche Liebe,
spür mich verschwinden.

„Jesus liebt Dich“,
hör‘ ich euch noch reden.
Es sollte genügen.
Wie damit leben?

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Hast du ihn gesehen?

Hast du ihn gesehen?
Er ruft, und du siehst
niemanden sonst.

Hast du ihn gesehen?
Er spricht, und du siehst
niemanden sonst.

Hast du ihn gesehen?
Er flüstert, und du siehst
niemanden sonst.

Hast du ihn gesehen?
Er weint, und da ist
niemand außer dir.

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5 Bänke, 5 kurze Gedichte

Begegne Euch, sag, ‚auf ein Wort‘,
und krieg‘ von jedem Eines.
So gern, ein Vers, der Welten rührt.
Für ’s Ende nehm‘ ich Deines.

Hoch über mir, mit weiten Schwingen,
ein Greif, so scheints,
kenn‘ mich nicht aus.
Wie gern wär‘ ich des Falkners Freund,
und zög‘ mit ihm hinaus.

Drin, auf dem Tische, gleich Schülers Rede.
Hält eine Bibel, gestreckter Arm.
Doch weit gefehlt, sein altes Netbook,
ist auf der Suche, nach Wireless Lan.

Ein Hund möcht‘ schau’n, was ich hier treibe.
Hört nicht auf ‚NEIN‘, mir ist es gleich.
Er schaut mir, kurz nur, in die Augen,
ein Augenblick, an Glück so reich.

Die letzte Bank, auf einer Strebe,
an deren Ende, ein bunter Stein.
Stell‘ Dir nur vor,
wie Kinderhände bemalten ihn.
Kann ’s Dich erfreu’n?

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…bin auf der Suche, nach einem Ort hier,
an dem ich meine Worte und mich wiederfinden kann…

Pferdes Spuren

Hufabdrücke, eingegraben,
tief, in Wege, möcht‘ dir sagen,
einmal führen, deinesgleichen,
über diese, zu erreichen,

eins zu sein, mit solchem Wesen.
Mag, von schwerem Mut genesen,
dann die Welt von neuem seh’n.
Wie ich ’s träumte, war es schön

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…lag Dir im Weg………………

Die Stimme ist noch fremd

Stein in der Hand, lag dir im Weg,
sollt’ tragen ihn zur Seit‘.
Die Stimme ist noch fremd, die sagt,
„Ich bin nicht mehr bereit“.

Aus deinen Steinen, meine Mauer,
ich werfe mich dagegen.
Mich selbst zu lieben, wie ich bin,
im letzten Fünftel Leben.

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Herzbruch

Als wäre in meinem
Herzen ein Steinbruch.

Als käme dieser,
nach der letzten Sprengung,
nicht zur Ruhe.

Als lägen die Brocken
und Steinchen herum
und ein jeder und
ein jedes
riefe
nach
Dir.

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Du, Feder

Viel Worte wollt‘ ich sagen,
doch druckste nur herum.
Du, Feder, sollst es wagen,
doch diesmal bleibst Du stumm.

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Ihr Gesinde

Für kaum ein Geld ward hergestellt
die Maske, von dem Kinde.
Goldsäcke nun vor Eurer Tür,
was seid Ihr für Gesinde.

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Haus am Hang

Seh‘ die Hand, die Du reichst,
Haus am Hang.
Magst mir ein Heim sein, gar
restlebenslang.

Sie zu ergreifen, bin noch
nicht so weit.
Muss weiter suchen, gib mir
etwas Zeit.

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…le carnet…………..

le carnet

Bin schwarz, mit roten Ecken,
mein Rücken gleich gefärbt.
Was immer Er mir anvertraut‘,
ich hab‘ es mir gemerkt.

Bald endet nun die gute Zeit,
das Erste ich Ihm war.
Notizenbuch,
geh‘ außer Dienst
bin stolz darauf, fürwahr.

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Wildpferde

Wildpferde auf Hochplateau,
träum‘ zurück mich
zu Karl May.

Eil‘ Dir zu Hilfe, im tiefen Tal,
bleib ihm als Geisel,
Dich gibt es frei.

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