immerwährend

Gäbe alles her,
für ein Schweigen mit dir.
Kein so dahin gesagtes,

eines, das die Antwort
auf alles ist.
Auf mein Sehnen,
auf deine Ungewissheit.

Komm, wir schweigen uns
ein immerwährendes
darauf freuen.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

7 Kühe

7 Kühe warens gestern,
sah sie grasend, Hand in Hand.
Einmal schiens, sie würden lästern,
übern Mann am Wegesrand.

Setzte sie hernach in Staunen,
Stift gesetzt auf das Papier.
Könnte schwörn, hörte es raunen:
‚Landpoeten, selten hier‘.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

Ich will nicht sein

Ich will nicht sein,
den Andere sich nehmen,
sich gut an ihm zu fühlen.

Ich will mich fühlen,
an Anderen, die mich nehmen,
weil ich gut Ihnen bin.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

Spürst du was ich fühl‘

Ich suche die Stille,
bis die Feder sie bricht.
Schreibt auf meine Worte,
da niemand sie spricht.

In der Fremde wirst lesen,
vielleicht hören mein Spiel.
Ich schlag an meine Seele,
spürst Du, was ich fühl‘?

© Copyright Text Wolfgang Weiland

Zitronenfalter

Zitronenfalter sitzt auf Bank,
setz‘ mich grad‘ dazu.

‚Nicht, dass Sie die
Sonn‘ mir nehm‘.‘
Sag zu ihm:
‚gern Du‘.

© Copyright Text Wolfgang Weiland