Worte, möcht‘ doch, nur

So lang her,
so lange schon.
Ein letzter Brief.

Sehne mich nach Worten,
die Du, die von Dir,
geschrieben.

Ja, ich war es der drängte,
der Dich drängte zu
schreiben.

Der fordernd wurde, der
forderte, der, der
es nicht konnte.

Auf Wortsuche,
Worte, gesprochen, aus
Mündern, an mich gerichtet.

Die Hand, nicht hinter der
Hand. Nicht lauthals,
en passant.

Meine flehenden Blicke,
flehend, beinah,
flehend, ja.

Weiß nicht wie richtig, und
weiß nicht wie falsch. Blicke,
gesenkte Gesten.

Ach du, ja Du, was habe
ich nur, was getan, was
nicht, versäumt.

Worte, geschrieben, gesagt,
geschrieben, gesprochen,
geschwiegen.

Ihr schweigt,
Schweigen, Du schweigst,
mir in die Augen.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

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