Tags im Wald

Wär‘ mir lieb, den Wolf begleiten,
wenn er tags durch Wälder streift.
Mit ihm seiner Wege schreiten,
ob als Freund er mich begreift?

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Vorhang fällt

Füller zur Hand, er schreibt, kaum gekannt,
den Menschen der Brief’s Adressat.
Kein Nachrufen, nein, er weilt, doch verstimmt,
von einem, wohl hilfslosen, Rat.

Er wähnte sich wohl dem Ander’n sehr nah,
doch Nächsten und Freund trennt die Welt.
Applaus, seine Bühne, ein Wort brandet auf,
the End, ’s ist vorbei, Vorhang fällt.

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Seelenbrief

Die Seel‘ schrieb einer Zweiten,
möcht‘ tröstend dich begleiten,
möcht‘ lindern Kummer,
Sorg‘ und Pein.

Versuchen, ferner Freund
zu sein.

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Hab’ Dich

Hab’ Dich geträumt,
hab’ Dich beschrieben,

Hab’ Dich versäumt,
Hab’ Dich vertrieben.

Nicht bloßer Freund –
wollt’ dich doch lieben…

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