nach „Die Bücherdiebin“…

…ein weiteres Buch, das in der Zeit des 2. Weltkrieges erzählt wird und das mich sofort in seinen Bann zog. „Alles Licht, das wir nicht sehen“ von „Anthony Doerr“ ist wunderbar geschrieben. Es ist grausam zu lesen, was Jungen einem Gleichaltrigen antun können. Das Schicksal Fredericks, einem Freund des Protagonisten Werner, verfolgte mich bis in meine Träume. Und doch. Es ist so schön, mit der früh erblindeten Marie Laure erst durch die Straßen von Paris und später durch Saint Malo zu gehen. Wege, die sie sich vorher an Modellen der beiden Städte, die ihr Vater für sie aus Holz in langen Nächten gebaut hat, einprägen konnte. Es geht um einen Diamanten, es geht um Werner, der bei einer Pflegemutter aufwächst, sich schon als Kind für Technik und Elektronik begeistert und schließlich doch in die Nazimaschinerie hineingezogen wird, mit all seinem jugendlichen Wissen. Es wirkt nach, es wird dauern bis ich wieder ein Buch in die Hand nehmen kann…

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