Auf Wegen

, den Regen, der mir
schmeichelnd über mein Gesicht
rinnt, wo er sich doch gerade
erst seinen Weg durch Waldes
Blattwerk gebahnt hat.

, die alte Dame, die mir, ihr
Fahrrad schiebend, entgegen
kommt. Wann ich sie wohl das
letzte Mal pedalieren sah?

, den älteren Herrn der,
nach jedem fünften gesetzten
Schritt, auf seinen betagten
Hund wartet und trotz seiner
Beschwernis in großer Hitze,
Wasser für ihn mitführt.

, gehend, an Dich denkend,
Du, am Krankenbett eines
lieben Menschen sitzend,
Ich, zu fremd um
da zu sein.

, am Bahndamm, die Stille
zwischen den Zügen.

© copyright all lyrics wolfgang weiland

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