Womöglich

Womöglich, dass dein Beten dann,
doch irgendjemand hört.
Und sich nicht, wenn es lauter ist,
an deiner Wortwahl stört.

Womöglich, dass dein Vater dann,
von seiner Wolke sieht.
Sich grämt, sich sehnlichst wünscht,
dass du ihm noch vergibst.

Womöglich, dass der Regen dann,
dir neue Tränen gibt.
Und du schlussendlich weinen kannst,
um eine große Lieb‘.

Womöglich, dass am Ende dann,
keins deiner Worte gilt.
Doch, wenn das Fenster aufgemacht,
die Sehnsucht ist gestillt.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

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