Entflieh’n

In klammen Schwaden waten
zu unser’m Lieblingsort,
wie wir es früher taten,
noch einmal mit dir fort.

Einmal noch Sinnesrauschen
an unser’m kleinen Fluss,
den Kreaturen lauschen,
beim dritten Morgenkuss.

Noch einmal fingerflechtend
über die Brücke geh’n,
und keinen Streit ausfechtend,
uns in die Seelen seh’n.

Einmal noch an uns weilend
zu neuen Ufern zieh’n,
gewes’nes mit dir teilend,
dem Lebenstrott entflieh’n.

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