Wenn dann, am Abend

Wenn dann, am Abend,
der Schlaf mich hüllt,
auf die ihm eig’ne Weise,
in Fernweh lindernd Träume ein,

wenn wieder ich erwach allein,
dank ich ihm für die Reise.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

Und abends

Und abends, wir,
vor einer Gartenlaube,
suchten Lieder,
hinter Fink und Meis‘ Gesang.

Ach wärs, dass
doch die Zeit mir raube,
Dein Lachen,
wie es im Ohr mir klang.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

eine flüchtige

Kennst mich nicht.
Sind uns nur zufällig.
Eine flüchtige.

Und doch.

Dein Blick trifft, dringt ein,
macht sich in meiner Seele breit.

Mein Herz schmeckt Minderwert,
implodiert auf Wunden.

Immer und immer,
immer wieder.

© Copyright Text Wolfgang Weiland