Eine Winternacht,
Regen am Stubenfenster.
Sehne mich nach Dir.
© Copyright Text Wolfgang Weiland

Lyrik, Prosa, Fotografie, poetisches in Wort und Bild
Eine Winternacht,
Regen am Stubenfenster.
Sehne mich nach Dir.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Ein kleiner Tropf‘ wär‘ ich jetzt gern,
ein Tropf‘ als Teil des Regens.
Ich wär‘ in nah, und auch in fern,
der Retter manchen Lebens.
Ins Feuer würd‘ ich stürzen mich,
ich wäre Floras Held.
Ach könnt‘ ich’s doch nur sein für dich,
in deiner Menschenwelt.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Der Teich ist erwacht,
hält den Spiegel, Libelle
fragend: Bin ich schön?
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Am Teich sitzen,
Libellen über dem Wasser,
tauchen ihre Rüssel ein.
Wasservögel ziehen ihre Bahn.
Draußen sein –
schön so.
Im Wald umhergehen,
immer auf dem Weg,
dennoch frische Wildspuren.
Einen Wolf ahnen,
Wald aufnehmen.
Draußen sein –
schön so.
Leute reden,
finden mich seltsam –
draußen sein…
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Wo dicht der Wald ist, möcht‘ ich sein,
gemischt und Grüntonbunt.
Zur Nacht hin, ließ mich schließen ein,
versteckt vor Försters Hund.
Am Morgen, kurz vor Öffnungszeit,
würd‘ schleichen ich hinaus.
Ein Seelenlächeln voll Dankbarkeit,
geschlafen bei Wolfs zu Haus‘.
© Copyright Text Wolfgang Weiland