Von hier aus sieht man die Abbruchkante des alten, stillen Steinbruchs visavis. Die, inzwischen wieder grünen, Äste und Zweige „20_05_2026“ weiterlesen
Schmale Straße 10, Pfullingen
Nochmal durchs hint’re Törchen treten,
so kams mir als ich heute las.
Zuvor den Weg zwischen den Beeten,
auf das Trottoir der Kaiserstraß‘.
Das Haus in dem ich einst geboren,
entfernt noch in Familienhand.
Ich könnte, doch, für mich verloren,
ein Leben her, was uns verband.
Ein Eintrag nur in den Papieren,
mir fremde Worte von weit her.
Und dann ein Buch, am Gestern rührend,
kommen, gehen, nichts bleibt schwer.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
wer mag, eine weitere Erinnerung :
Wie sehr
Sonnig sitzend, leichte Brise,
Milan kreist vom Blau ins Weiß.
Gedankenschweif entlang der Wiese,
unser Lied kommt mir ganz leis‘.
Mir genug sein war mein Streben,
Monde erst, jetzt ein Jahrzehnt.
Dir genug sein konnt’s nicht geben,
meiner Seel‘, wie sehr ersehnt.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Haiku[31]
Schaue hangabwärts,
Freuepunkte auf Wiese,
löwenzahnig gelb.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Nächtens
Soviel Versagen,
im Dunkel ans Licht.
Raubt mir den Schlaf,
ein Hoffen zerbricht.
Kopf in die Hand,
flehe ihn an,
‚bitte gib Ruh, auf
dass Stille sein kann‘.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
