Ein Pferd auf der Koppel,
die Decke, die wärmt.
Gestern fast Frühling,
so weit entfernt.
Stehst frierend, verloren,
grad‘ visavis.
Kurz fühlt es sich an,
zu zweit, irgendwie.
© Copyright Text Wolfgang Weiland

Lyrik, Prosa, Fotografie, poetisches in Wort und Bild
Ein Pferd auf der Koppel,
die Decke, die wärmt.
Gestern fast Frühling,
so weit entfernt.
Stehst frierend, verloren,
grad‘ visavis.
Kurz fühlt es sich an,
zu zweit, irgendwie.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Winters, Schnee wird klamm.
Schritte, so beschwerlich schön.
Du lachst von weit her.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Nebelzeit, du, deine Tage,
ihr seid Liebste mir im Jahr.
Dann, am Schweren leichter trage,
das noch kommt, das vielleicht war.
Hast Natur mir schön bereitet,
wie ich ’s mag, sanft eingehüllt.
Schau, mein Herz weit vor mir schreitet,
weil ein Sehnen sich erfüllt.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Ein Rabe, er wärmt sich den Bauch,
an Nachbars Schornsteines Rauch.
Grad‘ kommt ein Zweiter,
sagt „rück ein Stück weiter“.
Jetzt fühlt er den wohlig‘ Hauch auch.
© Copyright Text Wolfgang Weiland