Dich

Kein zweites Mal
traf ich ein Mädchen,
mit dem zu schweigen
mich mehr erfüllte,

das soviel über Fauna
und Flora, in all ihrer
wundersamen,
prachtvollen,
Schönheit
zu schweigen wusste.

Diese Eine,
Dich.

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Ich grüße Dich, Herbstregen

Ich grüße Dich, Herbstregen,
seh‘, Du freust Dich auch.
Hast Harvesterspuren
gefüllt ihren Bauch.

Holzernte,
Weg von Stämmen gesäumt.
Spazierschwebend,
feuchtkühler Poet, der träumt,

ihn nässende Wolfswimpern
an seiner Wang‘,
– ein Lächeln umspielt
seinen Mund -,
ohne Bang‘.

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Schöne Worte

Als Junge von Worten umgerannt,
ein Lachen trieb sie vor sich her.
Das Schöne in Worten,
im Alter erkannt,
will ’s missen nun nimmer mehr.

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Vielleicht

Nicht nur eintausend Worte,
vielmehr, sagt ein Blick.
Brächte ich meinen zum
Schweigen –

vielleicht
kämst Du
zurück.

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Im Herbst

Hältst meine Hand
taschentief warm.
Uns im Gefolge, ein
gelbgoldner Schwarm.

Gemächliche Schritte,
Wind fährt Dir
durch’s Haar.

Was gäb‘ ich dafür,
wär‘ es nur wahr.

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Die Ander’n

Etwas zu tun, weil die Ander’n sonst zeigen.
Etwas zu tun, einem Mensch den Du liebst.
Etwas zu tun, das Du Dir nicht vergibst.
Können die Ander’n nicht gestenlos schweigen?

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Zu neuer Glut

Ein Blick, genug,
die Furcht zu holen,
aus tiefer Ferne,
zu neuer Glut.

War nicht bei mir,
die Hand zu halten,
oder zu sagen,
wird wieder gut.

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So sehr

Mein Herze solltest nicht betreten,
doch wünschte ich mir nichts so sehr.
Hätt‘ ich dich bloß hereingebeten,
die Sehnsucht wög‘ nicht gar so schwer.

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Fremde Nähe

Fremde Nähe,
fast berührt.
Armhärchenfeuer,
Sehnsucht geschürt.

Feuchtes Erwachen,
Atem zu schnell.
Tränen auf Wangen,
traumvirtuell.

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