habe gelesen…

…ein Gästebuch im blog anzubieten wäre out, da habe ich mir gedacht, mache ich das mal… also wer mir eine Nachricht da lassen möchte, oder einfach nur zeigen, dass er/sie hier war, es wird mich sehr freuen… oben rechts im Menue…

Euch einen schönen Samstagabend…

Kannst Du ’s seh’n

Das erste Mal
ganz frei zu steh’n,
zu schauen,
doch nicht los zu geh’n.

Im Wissen,
dass die Welt Dich sieht.
Doch dann,
versteckt, im zweiten Glied.

Musst wieder lernen,
frei zu steh’n.
Magst rufen,
„Vater, kannst Du ’s seh’n“.

© copyright all lyrics wolfgang weiland

Politik

Wär‘ Politik nur Ehrenamt,
wie möchte das wohl sein.
Gar unbezahlter Sachverstand,
die Blender packten ein.

Redenschreiber bräucht‘ man nicht,
kein Ferienhaus im Schilf.
Minister, die kein‘ Sorg‘ je ficht,
uns bleibt wohl nur –
‚Herr, hilf‘.

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An die Enkel

Großväter werden älter
in diesen Tagen.
War noch zu jung,
den Meinen zu fragen.

Ein Onkel hieß Adolf –
kommt mir jetzt in den Sinn.
So hießen doch viele,
für mich war’s nicht schlimm.

Ging in mein Zimmer,
hörte den Beat.
Mach doch mal leiser,
die Negermusik.

Bin mit mir zufrieden,
jetzt, kurz vor dem Schluss.
Sag‘ ja heut‘ Schoko-
nicht Negerkuss.

Großväter werden älter
in diesen Tagen.
Enkel fragen eher
in diesen Tagen.

© copyright all lyrics wolfgang weiland

Stell dir vor

Stell dir vor,
es gäbe den Morgen.
Stell dir vor,
du wärst dort geborgen.

Stell dir vor,
er nähm‘ deine Hand.
Stell dir vor,
du wärst ihm bekannt.

Stell dir vor,
er gäb‘ dir den Mut.
Stell dir vor,
es wird wieder gut.

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Schwebende Feen

Auf Pferdes Rücken,
sie fliegen dahin.
Hör‘ ihr Entzücken,
bleibt mir im Sinn.

Schwebende Feen,
Erinnerung leis‘.
Ein Wiedersehen,
am Seil, im Kreis.

© copyright all lyrics wolfgang weiland

Sehnsucht

Weißt einen Namen,
doch kennst sie nicht.
Gesäter Samen,
hat kein Gesicht.

Wächst ewig während,
gedeiht und verdirbt.
Reste auskehrend,
sie vor dir stirbt.

© copyright all lyrics wolfgang weiland