Wolkenkind, es hätte,
Himmel für sich beinah.
Wär‘ nicht die dicke Jette,
die es von weitem sah.
Erschreckt sich kurz,
wird einverleibt.
Und das geht so geschwind,
dass nurmehr die Erinn’rung bleibt,
an kleines Wolkenkind.
© Copyright Text Wolfgang Weiland

Ich finde die kleine, poetische Geschichte süss.
Und mir kommt dabei auch das Gedicht „Sommerfrische“ von Joachim Ringelnatz in den Sinn, das mit den Worten beginnt: „Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiss“. :–)
Einen lieben Gruss, Brigitte
Fressen und gefressen werden, das Grundprinzip der Natur. Nicht schön.
Dennoch mag ich dein Gedicht, es ist traurigschön!
Liebe Grüße,
SyntaxiaSophie