Kleine Sehnsucht,
einst großes Fehlen.
Nur einmal versucht,
davon sich zu stehlen.
Wurd‘ fest gehalten,
blieb, wuchs und gedieh.
Jetzt, da sie groß ist,
besiegst du sie nie.
© Copyright Text Wolfgang Weiland

Lyrik, Prosa, Fotografie, poetisches in Wort und Bild
Kleine Sehnsucht,
einst großes Fehlen.
Nur einmal versucht,
davon sich zu stehlen.
Wurd‘ fest gehalten,
blieb, wuchs und gedieh.
Jetzt, da sie groß ist,
besiegst du sie nie.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Atmen, wachen,
zu einfach machen.
Im Heut‘ ertrinken,
der Zukunft winken.
Vergang’nes spüren,
verschloss’ne Türen.
Kein Hände falten,
mich nur verwalten.
Vielleicht vertrauen,
worauf nur bauen.
In welchen Bahnen,
kein Ende ahnen.
Die Wege gehen,
um zu verstehen.
Einmal noch…
Tannenzapfen kicken im Park.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Zuviel der Tränen,
grundlos geweint.
Sollt‘ nicht vergeblich sein,
ist doch ihr Freund.
Möcht‘ sie bewahren,
füllt den Krug bis zum Rand.
Gibt, wenn Deine versiegen,
ohne Taler und Pfand.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Er sieht in die Nacht,
Gedanken zieh’n los.
Einmal noch Kind sein,
behütet im Schoß.
Zur Ruh‘ sanft gestrichen,
den Rücken hinab.
Sorglos dann sagen,
wie lieb er Sie hat.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Herbstwind, nimmst Dir die Gedanken,
die heut‘ trüben mir den Sinn.
Lässt statt Ihrer Träume ranken,
in denen noch mal Kind ich bin.
Einmal noch bei Oma vespern.
Sprudel, Fleischwurst, Senf und Brot.
Manchmal wünsch‘ ich mich nach gestern.
Manchmal, wenn mein Herz in Not.
© Copyright Text Wolfgang Weiland