Nächtens

Soviel Versagen,
im Dunkel ans Licht.
Raubt mir den Schlaf,
ein Hoffen zerbricht.

Kopf in die Hand,
flehe ihn an,
‚bitte gib Ruh, auf
dass Stille sein kann‘.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

Die Decke, die wärmt

Ein Pferd auf der Koppel,
die Decke, die wärmt.
Gestern fast Frühling,
so weit entfernt.

Stehst frierend, verloren,
grad‘ visavis.
Kurz fühlt es sich an,
zu zweit, irgendwie.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

Bleibend ein Tor

Und habe gesehen,
ich war nicht ich.
Machte mich auf,
wollte ins Licht.

Hat mich geblendet,
ich machte kehrt.
Bleibend ein Tor,
nach sich verzehrt.

© Copyright Text Wolfgang Weiland