Ein Schritt zu mir, drei Schritte entfernt,
als hätte ich jetzt mein Fühlen verlernt.
Die Stunden sind trübe, die Tage im Nebel,
das Fleisch ist geschwächt,
der Tag setzt die Segel.
Erst nur am Abend, dann „Ein Schritt“ weiterlesen

Lyrik, Prosa, Fotografie, poetisches in Wort und Bild
Ein Schritt zu mir, drei Schritte entfernt,
als hätte ich jetzt mein Fühlen verlernt.
Die Stunden sind trübe, die Tage im Nebel,
das Fleisch ist geschwächt,
der Tag setzt die Segel.
Erst nur am Abend, dann „Ein Schritt“ weiterlesen
Erzählt von sich, wie ’s damals war.
Weiß doch genau, er läuft Gefahr,
die Worte vor den Kopf zu stoßen,
den Menschen, die ihn dann mit bloßen
Händen gerne meucheln würden.
Nähm‘ er nicht auch bisweilen Bürden,
die Jahr um Tag sie mit sich trugen
und Ängste, die um Ecken lugen,
sie würden bloßgestellt.
Allein-
solch Buch,
es sollt‘ geschrieben sein.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Einst eine Erwartung war
wohl etwas groß –
Ihr wurde klar,
müsst‘ schrumpfen
auf gering’res Maß.
Ein leichtes Spiel-
doch Sie vergaß,
Enttäuschung würd‘
auch kleiner sein,
und wie zur Strafe –
ließ Sie’s sein.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Mein sind die
getragenen Weisen,
sind dort zwei Töne,
wähl‘ ich den Leisen.
Mein sind die
verborgenen Zeilen,
sind sie „…während sie schliefen“ weiterlesen
Überzieher aus feinem Garn
über den Schultern.
’s ist noch warm.
Oktoberlanger Schatten weit
vorausgeeilt.
Beginn der Zeit
die mir im Jahr
so kostbar
ist.
© Copyright Text Wolfgang Weiland