Im Spiegel blickt mich an,
ein and’rer Untertan,
der Herren
die die Welt regieren,
der wagt,
den Mut hat zu riskieren,
das Widerwort,
das HALTET EIN.
Wünscht‘ mir,
könnt selbst
mein Bildnis sein.
© Copyright Text Wolfgang Weiland

Lyrik, Prosa, Fotografie, poetisches in Wort und Bild
Im Spiegel blickt mich an,
ein and’rer Untertan,
der Herren
die die Welt regieren,
der wagt,
den Mut hat zu riskieren,
das Widerwort,
das HALTET EIN.
Wünscht‘ mir,
könnt selbst
mein Bildnis sein.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Möcht‘ ein Lächeln sehen,
in jeden Kinds Gesicht.
Kann einfach nicht verstehen,
dass es uns oft nicht ficht,
in kleinen Augen Fliegen,
gar Schrecken, Angst und Pein.
Seh‘ dich, sanft schlummernd liegen,
sollst jedes Kind jetzt sein.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Anna war Küsterin,
in Dorfes Dom.
Kirchgängerflüsterin,
ich sah sie schon,
von weit her kommend,
am Eingang steh’n,
Ihr Antlitz sonnend,
zum Sterben schön.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Möcht‘ fast gar nicht kommen,
der trübe alte Tag,
erreicht das Aug‘ verschwommen –
hab‘ nur die eine Frag‘.
Ob er wohl Stunden „Der alte Tag“ weiterlesen
Wär‘ Politik nur Ehrenamt,
wie möchte das wohl sein.
Gar unbezahlter Sachverstand,
die Blender packten ein.
Redenschreiber bräucht‘ man nicht,
kein Ferienhaus im Schilf.
Minister, die kein‘ Sorg‘ je ficht,
uns bleibt wohl nur –
‚Herr, hilf‘.
© Copyright Text Wolfgang Weiland