Fast lautlos
geht es heut‘ dahin,
dem neblig‘ Laub steht nicht der Sinn,
die Still‘ zu stör’n die mir vergönnt.
Vielleicht würd’s rascheln,
wenn es könnt‘.
© Copyright Text Wolfgang Weiland

Lyrik, Prosa, Fotografie, poetisches in Wort und Bild
Fast lautlos
geht es heut‘ dahin,
dem neblig‘ Laub steht nicht der Sinn,
die Still‘ zu stör’n die mir vergönnt.
Vielleicht würd’s rascheln,
wenn es könnt‘.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Gib den Worten Augen,
Ohren, Nase, Mund.
Könnten mir dann taugen,
als noch schön’re Kund.
Könnt‘ schaffen mir ein Bildnis,
der Worte Seel‘ darein.
Um so in herbstlich‘ Wildnis,
dir herzensnah zu sein.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Ein Schritt zu mir, drei Schritte entfernt,
als hätte ich jetzt mein Fühlen verlernt.
Die Stunden sind trübe, die Tage im Nebel,
das Fleisch ist geschwächt,
der Tag setzt die Segel.
Erst nur am Abend, dann „Ein Schritt“ weiterlesen
Drei Meter bloß,
doch ist der Grund
unendlich weit.
Kleiner Junge, Augen groß,
erstickter Mund,
Vielstimmgeleit.
Steigt herab, lässt Leiter los,
geprügelt‘ Hund,
Vergangenheit.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Bist zweite Heimat,
wie man sagt,
wenn man ist zugezogen.
Die erste Heimat,
nie gehabt,
wurd‘ wohl darum betrogen.
© Copyright Text Wolfgang Weiland