Stell dir vor

Stell dir vor,
es gäbe den Morgen.
Stell dir vor,
du wärst dort geborgen.

Stell dir vor,
er nähm‘ deine Hand.
Stell dir vor,
du wärst ihm bekannt.

Stell dir vor,
er gäb‘ dir den Mut.
Stell dir vor,
es wird wieder gut.

Schwebende Feen

Auf Pferdes Rücken,
sie fliegen dahin.
Hör‘ ihr Entzücken,
bleibt mir im Sinn.

Schwebende Feen,
Erinnerung leis‘.
Ein Wiedersehen,
am Seil, im Kreis.

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Sehnsucht

Weißt einen Namen,
doch kennst sie nicht.
Gesäter Samen,
hat kein Gesicht.

Wächst ewig während,
gedeiht und verdirbt.
Reste auskehrend,
sie vor dir stirbt.

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Oberholz

Unterholz war auch
einst oben.
Laub und Äste,
Eicheln auch.

Von Umständen hinab
gezogen,
zu wärmen jetzt
der Erde Bauch.

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Zur Nacht

Bist leise Nacht,
mir ist nicht bang,
der laute Tag entschwindet.

Du hältst mich sacht,
im Arm, bis dann,
im Schlaf,
mein Traum mich findet.

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jetzt in der sidebar…

3 Sites/blogs bei denen ich selbst gern vorbeischaue, im wöchentlichen Wechsel, vielleicht mag ja der ein oder andere bei der Überarbeitung seiner blogroll an mich denken…

einen schönen Tag euch…

Darum

Ihr zeigt ihm Gewalt
und schaurige Fratzen.
Sein Plan nimmt Gestalt,
die Bombe wird platzen.

Sucht nur das Motiv,
hat keines dabei.
Bei Gott, den er rief –
jetzt ist er frei.

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Braun zu Grün

Braune Halme,
wieder grün,
wenn schließlich
Regen fällt.

Die Gesinnung,
eine Wiese,
wie einfach
wär‘ die Welt.

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Die Erwählten

Hinterlassen keine Spur
von Scham

Gehen, statt in die Geschichte
in die Wirtschaft

Verhöhnen unsere Kindeskinder
und deren Zukunft

Sagen, wenn sie in den
Arbeitsmodus gehen

Genießen den Lebensabend
im abgesicherten Modus

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