Wie jetzt. Du machst nichts. Ich mag dich nicht an dem, was du vorhast, hindern. Bin einfach nur den Wanderweg gegangen, sah das Schild ‚Zur Aussicht‘ und dachte, hey, kostenlos, mach ich. Weil sonst, also wenn ich hätte etwas bezahlen müssen, „Ich mach nichts.“ weiterlesen
Wenn ein Freund nicht mehr da ist
War ein schwerer, dicker Baum.
War ein Junge, mit erstem Flaum.
Dieser Junge, man glaubt es kaum,
strickte Schal für dicken Baum.
Heute Morgen, traut Augen kaum,
liegt darnieder sein Freund, der Baum.
Schal um die Lenden, ein böser Traum,
weint Wut und Tränen in Ärmels Saum.
© Copyright Text Wolfgang Weiland
Eher eine kleine Wunde…
…eine leichte Verletzung, die ihr selbst zugefügt wurde, und ich dachte: Gut, Frau Heidenreich, muss man nicht machen. Erzählt hat es mir Christine Westermann in ihrem Buch „Die Familien der anderen“. Ein Buch das mir „Eher eine kleine Wunde…“ weiterlesen
Aus Kindertagen
Ein Auge, es fällt einfach zu.
Das zweite dann tut es ihm gleich.
So sitz‘ ich, doch ist keine Ruh.
Hinter Lider ein Antlitz sich schleicht.
Es möcht‘ über Lippen ein Name,
wohl gingen Jahrzehnte ins Land.
Bin heut‘ gern allein, doch ich ahne,
einen Freund habe ich einst gekannt.
© Copyright Text Wolfgang Weiland

