Immer noch

Immer noch, fühl ich mich wenig,
wenn ich vor Akademik steh‘,
ehrfurchtsvoll, gebückte Haltung,
Zeit nun, dass ich aufrecht geh‘.

© copyright all lyrics wolfgang weiland

Bleibst mir

Verblassende Stimme,
bleibst mir Schwarzweiß.
Lebst in meinen Bildern,
glückstränenleis.

Seh‘ jede Nuance,
den Schatten, das Licht.
Graustufenschön,
ein Herz, das zerbricht.

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Scheinbar

Nur scheinbar an
mir interessiert.

Und schon.

Überspringt ein
Rad, beim Greifen
in ein anderes,
einen Zacken,
dieser entfällt mir

und legt sich meinem
Gegenüber vor die
Füße.

Diese/r
weiß nicht.

Der feuchtkühle
Herbstlaubwaldweg
ignoriert mein schiefes

Grinsen.

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Blattes Dank

So deckt mich
zu Dein junges
Laub, mein
letzter Herbst
wird ’s sein.

Ich ließ Dich
los vor langer
Zeit, zu Füßen
Dir in Ewigkeit,
warst Vater,
Halt und Heim.

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