Wie sehr

Sonnig sitzend, leichte Brise,
Milan kreist vom Blau ins Weiß.
Gedankenschweif entlang der Wiese,
unser Lied kommt mir ganz leis‘.

Mir genug sein war mein Streben,
Monde erst, jetzt ein Jahrzehnt.
Dir genug sein konnt’s nicht geben,
meiner Seel‘, wie sehr ersehnt.

© Copyright Text Wolfgang Weiland

Nächtens

Soviel Versagen,
im Dunkel ans Licht.
Raubt mir den Schlaf,
ein Hoffen zerbricht.

Kopf in die Hand,
flehe ihn an,
‚bitte gib Ruh, auf
dass Stille sein kann‘.

© Copyright Text Wolfgang Weiland