5 Bänke, 5 kurze Gedichte

Begegne Euch, sag, ‚auf ein Wort‘,
und krieg‘ von jedem Eines.
So gern, ein Vers, der Welten rührt.
Für ’s Ende nehm‘ ich Deines.

Hoch über mir, mit weiten Schwingen,
ein Greif, so scheints,
kenn‘ mich nicht aus.
Wie gern wär‘ ich des Falkners Freund,
und zög‘ mit ihm hinaus.

Drin, auf dem Tische, gleich Schülers Rede.
Hält eine Bibel, gestreckter Arm.
Doch weit gefehlt, sein altes Netbook,
ist auf der Suche, nach Wireless Lan.

Ein Hund möcht‘ schau’n, was ich hier treibe.
Hört nicht auf ‚NEIN‘, mir ist es gleich.
Er schaut mir, kurz nur, in die Augen,
ein Augenblick, an Glück so reich.

Die letzte Bank, auf einer Strebe,
an deren Ende, ein bunter Stein.
Stell‘ Dir nur vor,
wie Kinderhände bemalten ihn.
Kann ’s Dich erfreu’n?

© Copyright Text Wolfgang Weiland

…bin auf der Suche, nach einem Ort hier,
an dem ich meine Worte und mich wiederfinden kann…

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