28_04_2026

Rauschen des Verkehrs auf der Umgehungsstraße weiter unten im Tal, ca. 500m von der Bank entfernt, auf der ich mich niedergelassen habe. Wohl vom, heute recht heftigen, Wind zu mir getragen. Habe die Kapuze meiner Jacke aufgesetzt. Niemand, den mein Anblick stören würde. Der noch junge Baum zu meiner Linken überragt die Ansitzstange für die Greifvögel um Einiges. Kann mich nicht erinnern, ob es im letzten Frühling auch schon der Fall war. Manchmal träume ich mich, hier sitzend, ans Meer. An anderen Tagen wiederum wünschte ich, ich säße auf einer von Hand gezimmerten Bank in den Bergen, im Rücken die Almhütte, als ein Ort für meine Geschichten und mich. Ich sein, in einer Stille, die mich hält…

© Copyright Text Wolfgang Weiland

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