
08:30. Bin zur Tür hinaus. Musste gehen. Sitze auf der Bank nahe des Bauernhofs, 15 Gehminuten von der Wohnung entfernt. Gab gestern Häppchen und Getränke, nachdem die Herren und Damen sich, bei der Diskussion über die Finanzierung des Sozialstaates, verausgabt hatten. Die Sonne hat die Bank vorgewärmt, hatte dennoch vorsorglich ein Unterwegssitzkissen eingepackt, kleiner Rucksack, Schreibzeug, andere Brille, Telefon. Scheint alles outdoor geeignet. Gegenüber die andere Aarseite, sonnenbeschienen. Schön so. Habe noch immer nichts für danach. Op rückt näher. Poetry Slam, war ich noch nie, nicht zugehört, nicht vorgetragen. Gut, dass es das gibt, aber. Eine Gedichtgruppe ins Leben flüstern. Bin ab und an mutig zu denken, vielleicht frage ich mal in der kleinen Bücherei, ob andere. Eines Tages mir in meinem Schreiben genug sein…
© Copyright Text und Bild Wolfgang Weiland

Feine Schwarzweissbilder. Und das Gesagte hört sich doch gut und einigermassen zuversichtlich an.
Mutiges Denken zahlt sich aus, nicht finanziell, doch in vielerlei anderer Hinsicht.
Für die OP drücke ich schon mal die Daumen.
Liebe Grüsse, Brigitte
danke dir Brigitte, liebe Grüße zurück…
Wenn es im Innen so weit ist, dass es raus muss, wirst du mutig sein. Dann bist du auch nicht zu verletzt, wenn es nicht klappen sollte. So kenne ich es von mir. Der Zeitpunkt muss stimmen, es sollte so sein, dass es egal ist, ob es klappt oder nicht. Dass man auch drauf verzichten könnte.
Liebe Grüße,
SyntaxiaSophie
danke für deine Worte…
Liebe Grüße Wolfgang