14_09_2026

Selten geworden. Das Rauschen fallenden Regens auf den Parkplatz vor der Terrasse. Vorhin auch ein Spaziergang, den Regenschirm mal in der linken, mal in der rechten Hand haltend. Und dann in den Wald, der sich anschickt , wieder so zu riechen, wie ich es mag. Bewundernd gelesen. Eine Bloggerin recherchiert über ihren kürzlich verstorbenen Vater und dessen Vorfahren. Ich selbst wollte längst einmal in Siegen gewesen sein, jetzt, da ich nur noch 40 Bahnminuten entfernt lebe. Mir anschauen, wie es dort, wo ich 1963/64 2 Jahre meiner Kindheit verbracht habe, heute aussieht. Eins der wenigen Fotos, die ich aus dieser Zeit habe, zeigt mich 5-jährig mit den Eltern vor dem Haus Nr. 100 in der Friedrichstraße dort. Im Hintergrund ist an der Hauswand der Schaukasten der Heilsarmee angebracht, der das Gebäude damals gehörte. Meine Eltern waren Offiziere der Heilsarmee und das Chor(Gemeinde) Siegen eine ihrer vielen Stationen. Auch deshalb nur 2 Jahre Aufenthalt, zu kurz ein zu Hause zu werden. Vor einigen Jahren wurde die Gemeinde aufgegeben, das Gebäude verkauft. Ich würde nichts wiedererkennen, wohl auch kein Gefühl für damals bekommen, um mehr zu schreiben, als das,, was ich bis jetzt darüber habe. Aber, der Denkanstoß ist gegeben. Zur Kenntnis genommen, dass der Bundeskanzler nach der jüngsten Landtagswahl sehr schockiert war. Tage, Wochen, Monate später als ich und viele Andere. Ich befürchte, dass der zukünftige Ministerpräsident Sachsen-Anhalts nur einen Wahlgang brauchen wird. Die Bundesregierung plant an Schulassistenzen für beeinträchtigte Kinder zu sparen…

© Copyright Text Wolfgang Weiland